Immer mehr Deutsche finden Geschmack an japanischem Essen, denn es ist lecker, gesund und nicht zuletzt sehr dekorativ. Das vielleicht bekannteste japanische Gericht - wenn man es so nennen kann - ist Sushi, roher Fisch in Verbindung mit gesäuertem Reis. Es gibt in Japan Restaurants, die sich ausschließlich auf dieses Essen spezialisiert haben, die sogenannten Sushi Bars, und mit der steigenden Beliebtheit japanischen Essens haben sich Sushi Bars auch anderen Ländern etabliert. Die erste Sushi Bar außerhalb Japans wurde 1966 in Los Angeles eröffnet und mittlerweile gibt es auch in Deutschland immer mehr dieser stylischen Restaurants.

Sushi Bars in Deutschland

Sushi Bars gibt es in zwei Variationen: Beim Kaiten-Sushi (Drehendes Sushi) sitzt der Gast an einer Theke, in der sich ein Laufband befindet, auf der die verschiedenen Sushi-Gerichte auf Tellern vorüberziehen. Der Gast kann sich nach Geschmack und Lust bedienen, abrechnet wird nach den Tellern, auf denen die Preise markiert sind. Das Sushi-Ya ist ein normales Restaurant, in dem man an Tischen oder auch an einer Theke sitzt, in der die verschiedenen Sushi-Zutaten (Fisch, Omelett, Garnelen usw.) ausgelegt sind. Hinter der Theke befindet sich der Sushimeister, dem man bei der Arbeit zusehen kann und staunen, wie er mit flinken Fingern den Reis formt und mit den verschiedenen Zutaten belegt. Japanische Messer sind bei dieser Arbeit ein nicht zu unterschätzendes Hilfsmittel.

Die Atmosphäre in so einem Sushi-Ya ist oft recht locker und man hat die Möglichkeit, mit dem Sushimeister das eine oder andere Wort zu wechseln. Generell gesprochen ist Sushi durch die extrem frischen und hochwertigen Zutaten kein ganz billiges Vergnügen, aber das Geschmackserlebnis ist das Geld wert.

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